Das fand 2023 im Inklu­si­ven Garten statt:

Offe­ne Garten­ta­ge 2023 und Winter-Feier

Insge­samt fanden 2023 sieben offe­ne Garten­ta­ge statt. Alle Menschen können an diesen Tagen ohne Anmel­dung in den Garten kommen, sich umse­hen und mitgärt­nern. Die offe­nen Garten­ta­ge fanden immer sams­tags nach­mit­tags statt, um ganz unter­schied­li­chen Menschen den Zugang zu eröff­nen. Manche Besucher:innen schau­ten nur kurz rein, manche blie­ben die ganze Zeit, je nach Lust, Laune und Wetter.

Dieses offe­ne Ange­bot gab es haupt­säch­lich in den wärme­ren Mona­ten, von März bis Septem­ber mit einer Sommer­pau­se im August. In den kalten gab es dafür verschie­de­ne Feiern wie Fasching und Halloween.

Beim letz­ten offe­nen Garten­tag, der ausnahms­wei­se in einem kalten Monat, nämlich am 16. Dezem­ber statt­fand, gab es eine klei­ne Winter­fei­er. Mit ihr ließen wir das Garten­jahr ausklin­gen und begrüß­ten den Winter, ganz gemüt­lich bei Plätz­chen, Lager­feu­er und Eintopf.

Bericht zur Hallo­ween-Feier im Inklu­si­ven Garten am 31. Okto­ber 2023

Am Diens­tag, 31. Okto­ber 2023 fand wieder unse­re jähr­li­che Hallo­ween-Feier im Inklu­si­ven Garten statt. Auch in diesem Jahr feier­ten wir gemein­sam mit dem Jugend- und Fami­li­en­zen­trum Kontrast.

Um 16 Uhr ging es offi­zi­ell los, doch manche konn­ten es nicht erwar­ten und waren schon früher da. Schön, dass unse­re Feier auf so viel Inter­es­se stößt! 

Insge­samt waren dann auch etwa 100 Menschen da, davon etwa 70 Kinder und Jugendliche.

Es wurde Stock­brot über dem Lager­feu­er geba­cken, gruse­li­ge Wind­lich­ter und Korken-Geis­ter gebas­telt und viel unse­rer selbst­ge­mach­ten Kürbis­sup­pe geges­sen. Im Haus konn­te man sich schmin­ken lassen und direkt ein Foto davon machen. Dieses Foto durf­ten unse­re Besucher:innen mit nach Hause nehmen.

Während dieser Ange­bo­te gab es die Möglich­keit zum Geis­ter-Dosen­wer­fen, den Garten zu erkun­den, Tisch-Tennis und Fußball zu spielen.

Um 18 Uhr gab es gemein­sa­me Spie­le, die die Mitarbeiter:innen vom Kontrast anlei­te­ten. Inzwi­schen war es auch schon dunkel und gegen 18:30 Uhr mach­ten sich die letz­ten Besucher:innen auf den Weg nach Hause – oder zum Süßig­kei­ten sammeln und zur nächs­ten Party.

Ganz unter­schied­li­che Menschen fanden sich zu Hallo­ween im Inklu­si­ven Garten ein, um gemein­sam zu feiern. Alles war wie immer kosten­frei und nied­rig­schwel­lig, so das alle mitma­chen konnten.

Die Feier ist jedes Jahr ein High­light im Inklu­si­ven Garten und wir danken allen, die dabei waren, mitor­ga­ni­siert haben oder als Besucher:innen das Fest gestal­tet haben! Nächs­tes Jahr auf jeden Fall wieder!

PM Bücher­pick­nick am 05.09.2023

Lese- und Kräu­ter­spaß im Grünen:

Vergan­ge­nen Diens­tag fand das erste sog. „Bücher-Pick­nick“ im inklu­si­ven Garten des Stadt­ju­gend­rings statt.
In Koope­ra­ti­on mit der Stadt­bü­che­rei Regens­burg lern­ten junge Fami­li­en im ersten Teil der Veran­stal­tung den Garten bei einer inter­ak­ti­ven Führung kennen. Die Leitung Frau Katha­ri­na Gebel erklär­te dabei aller­lei Wissens­wer­tes über heimi­sche Kräu­ter und Pflan­zen, die danach von den Kindern mit Feuer­ei­fer und viel Einsatz geern­tet wurden.
Im Anschluss stell­ten alle gemein­sam aus den gesam­mel­ten Zuta­ten lecke­re Kräu­ter­li­mo­na­de, frische Kräu­ter­but­ter und einen Zitro­nen­me­lis­se-Kuchen her. Die Warte­zeit auf den Kuchen über­brück­ten die Kinder mit Spie­len im Garten. Als Abschluss verspeis­ten alle die selbst­ge­mach­ten Lecke­rei­en gemüt­lich bei schöns­tem Sonnen­schein auf mitge­brach­ten Pick­nick­de­cken. Dabei lausch­ten die Fami­li­en gespannt dem Märchen der „Bienen­kö­ni­gin“ der Gebrü­der Grimm, das Frau Rakos von der Stadt­bü­che­rei Regens­burg mit dem Erzähl­thea­ter Kamis­hi­bai zum Besten gab.
Alle Teil­neh­men­den waren begeis­tert von der gelun­gen Akti­on und freu­en sich schon auf mehre Wieder­ho­lun­gen im nächs­ten Jahr.

(Bericht von Irina Rakos, Stadt­bü­che­rei Haidplatz)

Das Foto zeigt unsere Wiese mit Decken und dem Erzähl-Theater Kamishibai auf einem Stuhl. (Foto: Irina Rakos)

Inklu­si­ve Sommer-Ferienbetreuung

In der ersten Woche der Sommer­fe­ri­en fand wieder eine inklu­si­ve Feri­en­be­treu­ung statt. Sie war komplett ausge­bucht und von ganz unter­schied­li­chen Kindern besucht.

Nach dem Ankom­men am Montag­mor­gen gab es erst mal ein gemein­sa­mes Früh­stück. Dort konn­ten sich alle Kinder und Betreuer:innen gegen­sei­tig kennen lernen und das Mittag­essen für die Woche planen. Danach erkun­de­ten die Kinder den Garten und nutz­ten die verschie­de­nen Spiel­an­ge­bo­te. Für das Mittag­essen (Kartof­feln mit Kräu­ter-Quark) wurden frische Kräu­ter aus dem Garten gesammelt.

Am Diens­tag wurden Musik-Instru­men­te gebas­telt. Außer­dem bezo­gen die Kinder unse­ren neuen Bauwa­gen, der uns am Tag zuvor gelie­fert wurde. Er wird nun als mobi­ler Grup­pen­raum genutzt. Auch das Gärt­nern kam nicht zu kurz und wir pflanz­ten vorge­zo­ge­ne Blumen aus.

Das Wetter war an manchen Tagen etwas kühl und regne­risch, deshalb gab es am Mitt­woch ein Lager­feu­er. Das Mittag­essen (Käse­spätz­le) wurde dann auch gleich über dem Feuer gekocht.

Donners­tag wurde eine Insek­ten-Trän­ke für unse­re Nist­hil­fe ange­fer­tigt. Dazu malten die Kinder alte Deckel bunt an und kleb­ten sie auf ein bunt bemal­tes Brett. Das wurde schließ­lich in die Nist­hil­fe eingebaut.

Am letz­ten Tag gab es wie immer selbst gemach­te Pizza. Alle konn­ten ihren Belag selbst aussu­chen. Zum Abschluss der Feri­en­be­treu­ung wurde noch ein klei­nes Tisch­ten­nis-Turnier veranstaltet.

Zwischen all diesen Aktio­nen konn­ten die Teilnehmer:innen spie­len, malen oder sich ausru­hen. Mit was sie sich beschäf­ti­gen woll­ten, entschie­den sie nach Lust und Laune.

Trotz des eher herbst­li­chen Wetters Anfang August war es wieder eine sehr schö­ne und abwechs­lungs­rei­che Sommer-Ferienbetreuung!

2. Besuch der Jugend­grup­pe des Deut­schen Alpenverein

Am Frei­tag, 30. Juni besuch­te die Jugend­grup­pe des DAV den Garten zum zwei­ten Mal. Gemein­sam schau­ten wir nach dem Beet und vergli­chen mit dem Beet­plan vom letz­ten Mal, was alles gewach­sen war.  Toll, was so ein klei­nes Beet hergibt! Wir koch­ten Nudeln mit Mangold-Frisch­kä­se-Sauce und berei­te­ten ein Dost-Pesto zu. Dazu gab es frischen Eich­blatt-Salat und eine Limo­na­de mit eini­gen Beeren aus dem Garten.

Wer keine Lust auf Küche hatte, konn­te eine Insek­ten-Nist­hil­fe für zuhau­se gestal­ten und sich ein duften­des Bade­salz selbst mischen.

Am Ende des Besuchs aßen wir gemein­sam zu Abend.

So konn­ten die Teilnehmer:innen mit nur zwei Garten­be­su­chen schon vom Beet­bau über die Saat bis zur Ernte sehen, was in einem Garten alles möglich ist. Viel­leicht gibt es einen weite­ren Besuch im Herbst? Wir würden uns freuen!

Gemein­sa­mer Akti­ons­tag der YOUN­GA­GE­MENT-Schü­le­rin­nen und –Schü­ler im inklu­si­ven Garten 

Regens­burg, 14. Juni 2023 — Ca. 30 Jugend­li­che aus elf verschie­de­nen Schu­len in Regens­burg trafen sich am Mitt­woch, den 14. Juni 2023 zu einem aufre­gen­den Schüler*innen-Treffen im inklu­si­ven Garten des Stadt­ju­gend­rings. Von 15 bis 19 Uhr hatten die Jugend­li­chen die Möglich­keit, an verschie­de­nen Work­shops teil­zu­neh­men und neue Erfah­run­gen zu sammeln. Das Tref­fen fand im Zuge des Projekts YOUNGAGEMENT der Frei­wil­li­genAgen­tur Regens­burg des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­bands statt.

Bei YOUNGAGEMENT enga­gie­ren sich Regens­bur­ger Schüler*innen ein Schul­jahr lang einmal pro Woche in Regens­bur­ger Orga­ni­sa­tio­nen, Verei­nen oder Einrich­tun­gen. Sie werden so bereits während der Schul­zeit an Ehren­amt heran­ge­führt, sammeln wich­ti­ge Erfah­run­gen und erwer­ben sozia­le Kompetenzen.

In den zwei­mal jähr­lich statt­fin­den­den Schüler*innen-Treffen, haben die teil­neh­men­den Jugend­li­chen die Möglich­keit, sich in der Grup­pe über ihre Einsät­ze auszu­tau­schen, über ihre Erfah­run­gen bei YOUNGAGEMENT zu spre­chen und Schüler*innen aus ande­ren Schul­ar­ten kennen­zu­ler­nen. Das aktu­el­le Schüler*innen-Treffen wurde von der Frei­wil­li­genAgen­tur in Koope­ra­ti­on mit dem Stadt­ju­gend­ring organisiert.

Der inklu­si­ve Garten des Stadt­ju­gend­rings bot die perfek­te Kulis­se für das Tref­fen. Der Garten, der für alle offen ist, schafft eine inklu­si­ve Umge­bung, in der sich alle will­kom­men und wohl fühlen können.

Das Schüler*inne-Treffen begann mit klei­nen Aufwärm- und Team­auf­ga­ben sowie der Vorstel­lung der Work­shops. Die Jugend­li­chen hatten die Wahl zwischen vier span­nen­den Ange­bo­ten: Kochen, Natur­kos­me­tik, Bau eines Garten­boots und Artis­tik. Die Viel­falt der Work­shops ermög­lich­te es den Teilnehmer*innen, ihre indi­vi­du­el­len Inter­es­sen zu entde­cken und sich in verschie­de­nen Berei­chen auszuprobieren.

Im Koch-Work­shop hatten die Jugend­li­chen die Gele­gen­heit, ihre kuli­na­ri­schen Fähig­kei­ten zu erwei­tern. Unter Anlei­tung berei­te­ten sie gemein­sam einen herz­haf­ten Eintopf, Focac­cia, Brot­auf­stri­che und eine Minz-Limo zu. Der Eintopf wurde über offe­nem Feuer gekocht. Im Natur­kos­me­tik-Work­shop lern­ten die Teil­neh­mer, wie sie ihre eige­nen natür­li­chen Pfle­ge­pro­duk­te herstel­len können. Sie erhiel­ten Einbli­cke in die Welt der natür­li­chen Inhalts­stof­fe. Der Work­shop zum Bau eines Garten­boots war beson­ders hand­werk­lich geprägt. Die Jugend­li­chen erhiel­ten Anlei­tun­gen und Mate­ria­li­en, um ein Boot aus Holz zu errich­ten. Im Artis­tik-Work­shop hatten die Teilnehmer*innen die Möglich­keit, mit verschie­de­nen Mate­ria­li­en Jonglie­ren zu üben.

Während der Work­shops hatten die Jugend­li­chen auch die Chan­ce, sich unter­ein­an­der kennen­zu­ler­nen. Durch die Zusam­men­ar­beit in den verschie­de­nen Akti­vi­tä­ten entstan­den neue Freund­schaf­ten und es wurde ein respekt­vol­les und inklu­si­ves gefördert.

Am Ende des Tref­fens versam­mel­ten sich alle Teilnehmer*innen zum gemein­sa­men Essen. Der zuvor über offe­nem Feuer gekoch­te Eintopf wurde serviert und sorg­te für ein gemüt­li­ches Beisammensein.

Barba­ra Kießling

Mitar­bei­te­rin der Frei­wil­li­genAgen­tur Regensburg

Projekt­ko­or­di­na­to­rin von YOUNGAGEMENT

Besuch der Jugendwerkstatt

Am Diens­tag, den 13.06.2023 besuch­te eine Grup­pe der Jugend­werk­statt Regens­burg e.V. den Inklu­si­ven Garten im Rahmen der Nach­hal­tig­keits­wo­che Regensburg.

Insge­samt 5 der 10 Teil­neh­men­den entschie­den sich für das Ange­bot, ein Hoch­beet aus recy­cel­tem Holz zu bauen.

Dabei soll­te das Hoch­beet nicht nur den Garten um eine neue Pflanz­mög­lich­keit erwei­tern, sondern ist Teil eines größe­ren Baupro­jekts des Inklu­si­ven Gartens.

Das drei­ecki­ge Hoch­beet stellt die Spit­ze eines Bootes aus Holz dar, das Platz zum Verwei­len und Spie­len für alle Nutzer:innen des Gartens bietet.

2 der 5 Teil­neh­men­den befass­ten sich mit dem Bau der Grund­kon­struk­ti­on des Beetes.

Da sie sich bereits im zwei­ten Lehr­jahr der Ausbil­dung in der Schrei­ne­rei der Jugend­werk­statt befan­den, brach­ten sie bereits eini­ge Vorkennt­nis­se mit ein und konn­ten das Holz mit der Stich­sä­ge passend zuschneiden.

Während der eine Teil der Grup­pe an der Grund­kon­struk­ti­on tüftel­te, berei­te­ten die ande­ren alte Holz­pa­let­ten und Bret­ter zur Weiter­ver­ar­bei­tung vor.

Mit Brech­stan­gen und Hämmern wurden die Palet­ten sorg­fäl­tig mit Unter­stüt­zung von 2 Mitarbeiter:innen der Jugend­werk­statt ausein­an­der­ge­baut und von Nägeln und Schrau­ben befreit.

Die Bret­ter dien­ten dazu, das Hoch­beet und das gesam­te Boot zu Umkleiden.

Um uns vor der Sonne und den sommer­li­chen Tempe­ra­tu­ren zu schüt­zen, werkel­ten wir unter einem Pavil­lon und im Schat­ten der umlie­gen­den Bäume.

Paral­lel dazu gab es einen Küchen­work­shop, an dem der ande­re Teil der Grup­pe teilnahm.

Wir berei­te­ten eine Brot­zeit für die Mittags­pau­se zu.

Es gab selbst geba­cke­nes Foccacia mit Rosma­rin, Kräu­ter- und Knob­lauch­but­ter und eine Minz-Limo­na­de – alle Kräu­ter natü­lich aus unse­rem Garten!

Um halb 12, zum Ende des Besuchs, aßen wir gemein­sam unter unse­rem Pavil­lon zu Mittag und been­de­ten damit den Besuch der Jugendwerkstatt.

Sehr gerne begrü­ßen wir sie wieder in unse­rem Inklu­si­ven Garten!

Inklu­si­ve Pfingst-Ferienbetreuung

In der ersten Woche der Pfingst­fe­ri­en fand wieder eine inklu­si­ve Feri­en­be­treu­ung statt.

Geför­dert wurde sie vom Baye­ri­schen Jugend­ring und konn­te daher wieder kosten­frei ange­bo­ten werden.

Bei bestem Wetter tobten sich die 10 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bei verschie­de­nen Akti­vi­tä­ten im Garten aus.

Der Sommer wurde offi­zi­ell mit der ersten Wasser­ball­schlacht des Jahres einge­läu­tet, um der aufkom­men­den Hitze zu entfliehen.

Dafür nutz­ten wir die wieder verwend­ba­ren Wasser­schlacht­bäl­le aus Schaumstoff.

Der Garten­schlauch kam sogar im Tram­po­lin zum Einsatz und sorg­te für eine erfri­schen­de Abkühlung.

Die krea­ti­ven Ange­bo­te waren viel­sei­tig und beliebt bei den Kindern.

Schnell lern­ten sich alle kennen, bastel­ten, spiel­ten und koch­ten gemein­sam das Mittagessen.

Beson­de­res High­light dabei war das Sushi am drit­ten Tag, das sich die Kinder gewünscht hatten und wir gemein­sam mit verschie­de­nem Obst und Gemü­se zubereiteten.

Für das Mittag­essen wurden natür­lich auch die Zuta­ten aus dem Garten verwen­det und so ernte­ten wir immer flei­ßig Kräuter.

Eini­ge Kinder kann­ten sich schon gut aus und wuss­ten genau, was schmeckt!

Um viel aus den Beeten ernten zu können, kam die Garten­pfle­ge nicht zu kurz – bei den sommer­li­chen Tempe­ra­tu­ren muss­te viel gegos­sen werden.

Neben dem tägli­chen Ange­bot, das Mittag­essen für alle zuzu­be­rei­ten, stell­ten wir eige­nes Holun­der­ge­lee her, das wir beim Früh­stück probierten.

Jedes Kind konn­te sich außer­dem ein eige­nes Glas mit nach Hause nehmen.

Wer sich neben ganz viel Spiel, Fußball und Tisch­ten­nis krea­tiv und etwas ruhi­ger im Schat­ten betä­ti­gen woll­te, hatte die Möglich­keit bunte, nach Rosma­rin und Minze duften­de Salz­teig­for­men zu basteln.

Eini­ge Kinder fädel­ten bunte Perlen zu schö­nen Ketten und Armbändern.

Außer­dem wurde der Garten um zwei neue Upcy­cling Reifen­bee­te erwei­tert, die mit Acryl-Farben bemalt wurden.

Eine ganz beson­de­re Akti­on war das Foto-Projekt nach dem Vorbild des Künst­lers Jan von Holleben.

Die foto­gra­fier­ten Kinder wurden zu echten Super­hel­den, die flie­gen konn­ten und wilde Kunst­stü­cke beim Jonglie­ren und Balan­cie­ren vollführten.

Nach vier Tagen ging eine ereig­nis­rei­che und schö­ne Feri­en­be­treu­ung zu Ende.

Wir freu­en uns schon auf die Sommerferien!

TV Aktu­ell im Inklu­si­ven Garten

Anfang Mai besuch­te uns ein Team von TVA und berich­te­te über unser Projekt.

Hier könnt ihr euch das Video ansehen.

Vielen Dank an TVA für diesen schö­nen Beitrag!

1. Besuch der Jugend­grup­pe des Deut­schen Alpenverein

Am Frei­tag, den 28. April besuch­te die Jugend­grup­pe des Deut­schen Alpen­ver­eins (DAV) mit zwei Betreue­rin­nen erst­mals den Inklu­si­ven Garten von 17 bis 19 Uhr. Zunächst wurde der Garten von den Kindern zwischen 8 bis 12 Jahren neugie­rig erkun­det und wir lern­ten uns gegen­sei­tig bereits ein biss­chen kennen.

Die Kinder hatten die Möglich­keit zwischen zwei Ange­bo­ten zu wählen: eine Grup­pe baute im Garten ein 120 x 120cm großes Beet. Die ande­re Grup­pe kümmer­te sich um die Planung des Beets und berei­te­te lecke­re Kräu­ter­mar­ga­ri­ne und Kräu­ter­li­mo­na­de mit frischen Zuta­ten aus dem Garten vor.

Die vier Kinder, die sich für den Bau des Beets entschie­den, hoben zuerst eine entspre­chen­de quadra­ti­sche Fläche der Wiese aus. Danach wurden die Seiten mit Holz­bret­tern abge­steckt und befes­tigt. Jeder zeig­te, was er konn­te mit dem Akku­schrau­ber. Jetzt muss­te das Beet nur noch mit Kompost und Gemü­se­er­de befüllt werden. Trotz des aufkom­men­den Regens wurde flei­ßig drau­ßen gearbeitet.

Gleich­zei­tig plan­ten die ande­ren Kinder, was sie gerne anpflan­zen möch­ten, nach dem Prin­zip des Squa­re Foot Garde­ning. Mit bunten Pflanz­kar­ten wurde anschau­lich welche Pflanz­fa­mi­li­en zuein­an­der passen und welche nicht. Dementspre­chend über­leg­ten sich die Kinder welche Pflanz­fa­mi­li­en wie auf den neun quadra­ti­schen Flächen des Beets verteilt werden soll­ten und welche Pflan­zen sie gerne aussä­en woll­ten. Anschlie­ßend ging es nach drau­ßen, um frische Kräu­ter für die Limo­na­de und den Aufstrich zu finden und zu sammeln.

Der gemein­sam zube­rei­te­te Snack wurde zum Abschluss gegen 18.40 Uhr mit der Grup­pe, die das Beet gebaut hatte, verzehrt. So neig­te sich der schö­ne Nach­mit­tag mit der DAV Jugend­grup­pe dem Ende zu und die Grup­pen tausch­ten sich aus, was sie erlebt hatten bis sich alle schließ­lich um 19 Uhr vom Garten verabschiedeten.

Der Nach­mit­tag hat uns großen Spaß berei­tet und wir freu­en uns schon auf euren nächs­ten Besuch.

Inklu­si­ve Oster-Ferienbetreuung

Anfang April wurde wieder eine inklu­si­ve Oster­fe­ri­en­be­treu­ung ange­bo­ten. Passend zum Früh­lings­an­fang läute­ten wir das Garten­jahr mit 10 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren ein.

Für die Kinder, die zum ersten Mal teil­nah­men, gab es viel zu entde­cken. Nach dem gemein­sa­men Früh­stück star­te­ten die ersten Kinder direkt mit der Garten­ar­beit. So wurden Sträu­cher und Hecken mit Garten­sche­ren zurück­ge­schnit­ten und Äste zersägt. Der Grün­schnitt kann gut für eine Insek­ten­nist­hil­fe verwen­det werden, die im Laufe des Früh­lings noch aufge­baut wird.

Drin­nen gab es die Möglich­keit, sich in der Ausruh-Ecke ein wenig zu entspan­nen und aufzu­wär­men. Am Tisch neben­an konn­te während­des­sen gemalt und gebas­telt werden. Eini­ge Kinder form­ten sich schö­ne Anhän­ger aus Ton, die nach dem Trock­nen natür­lich mit nach Hause genom­men werden konn­ten. Außer­dem gestal­te­ten wir Körbe mit bunter Wolle und Stroh. Am letz­ten Tag waren die Körbe im Garten zwischen den Beeten versteckt. Darin warte­te eine klei­ne Über­ra­schung aus Scho­ko­la­de auf die Suchenden 🙂

Auf der großen Wiese spiel­ten eini­ge Kinder eifrig Fußball, tobten und spran­gen auf dem Tram­po­lin. Gestärkt haben sich alle mittags mit vege­ta­ri­schem Chili und Pizza. Am letz­ten Tag berei­te­ten wir gemein­sam als High­light eine lecke­re Früh­lings­sup­pe über´m Lager­feu­er zu. Dazu gab es Oster­brot und frisch gemach­ten Kräu­ter­auf­strich mit den Zuta­ten aus dem Garten. Eini­ge Kinder säten Kräu­ter in Töpfe für zuhau­se, um sie in den kommen­den Wochen selbst zu ernten.

So ging eine schö­ne Oster­fe­ri­en­be­treu­ung zu Ende. Wir freu­en uns schon auf die nächs­te Feri­en­be­treu­ung an Pfingsten!

Faschings-Feier

Am Sams­tag, den 18. Febru­ar 2023 von 14 bis 17 Uhr fand eine Faschings-Feier für Kinder und Jugend­li­che im Inklu­si­ven Garten statt. Gemein­sam mit den Jugend­zen­trum Kontrast wurde die Veran­stal­tung geplant und durch­ge­führt. Der Einla­dung folg­ten etwa 70 Kinder, Jugend­li­che und Begleit­per­so­nen – ein großer Erfolg für unse­re erste Faschings-Feier im Garten!

Die Besucher:innen konn­ten an verschie­de­nen Ange­bo­ten teil­neh­men: Es gab die Möglich­keit, sich schmin­ken zulas­sen und eine eige­ne Faschings-Maske anzu­fer­ti­gen. Außer­dem wurde Popcorn über dem Lager­feu­er zube­rei­tet und es gab Scho­ko-Bana­nen aus der Glut. Um ins Garten­jahr zu star­ten, wurde das erste Gemü­se ange­sät. Wer woll­te konn­te sich auch etwas in einem Glas oder einer Tasse für zuhau­se ansä­en. Während­des­sen gab es verschie­de­ne Spiel-Aktio­nen, z. B. Dosen­wer­fen, Tisch-Kicker und Fußball.

Gegen 16 Uhr wurde die neue Foto­box des Stadt­ju­gend­ring einge­weiht. Alle konn­ten ein Bild von sich mit ihrer Faschings-Maske oder ihrem geschmink­ten Gesicht machen und als Erin­ne­rung mit nach Hause nehmen.

Zum Abschied gab es noch eine Über­ra­schung: eine Piña­ta! Eine bunt verzier­te Schatz­tru­he wurde an unse­rem Apfel­baum aufge­hängt. Alle Kinder und Jugend­li­chen konn­ten nach­ein­an­der mal ordent­lich drauf­hau­en, bis die Box nach­gab und ein Regen aus Süßig­kei­ten nieder­pras­sel­te. Ein High­light für alle!

So ging die Feier um 17 Uhr zu Ende. Uns hat es mal wieder viel Spaß gemacht und wir bedan­ken uns ganz herz­lich beim JUZ Kontrast für die Koope­ra­ti­on, unse­ren Hono­rar­kräf­ten, die uns so toll unter­stützt haben und bei allen Besucher:innen, die das Fest so fröh­lich und bunt gemacht haben!

Garten to go

Nach fast 2 ½ Jahren geht nun unser Projekt „Garten to go – dein Garten zum Mitneh­men“ zu Ende. Entstan­den ist es im Sommer 2020, kurz nach Beginn der Covi­d19-Pande­mie. Leider konn­ten zu der Zeit keine Kinder und Jugend­li­chen den Inklu­si­ven Garten besu­chen. Deshalb kam die Idee auf, jungen Menschen ein Stück Garten mit nach Hause zu geben. Ganz nach dem Motto: Wenn du nicht in den Garten kommen kannst, kommt der Garten eben zu dir

Seit­dem gab es etwa alle 2 Wochen aus einem Regal vor der Geschäfts­stel­le des Stadt­ju­gend­ring unter­schied­li­che Garten-Sets zum Abho­len. Zu beson­de­ren Anläs­sen wie Fasching, Ostern oder Weih­nach­ten gab es auch mal ganz spezi­el­le Pakete.

Inzwi­schen gab es über 50 verschie­de­ne Sets mit immer unter­schied­li­chen Pflan­zen. Alle Pflan­zen konn­ten in einem Topf auf dem Fens­ter-Brett ange­sät und groß­ge­zo­gen werden.

Mit dabei waren:

  • Melis­se
  • Essba­re Blüten
  • Schnitt­lauch
  • Mangold
  • Radies­chen
  • Und eini­ge mehr!

Den Abschluss des Garten to go hat eine Reihe mit Micro-Greens von unse­rer Prak­ti­kan­tin Lene Rupprecht gemacht.

Wir hoffen, dass das Anpflan­zen bei allen gut geklappt hat!

Wenn du Lust auf das Gärt­nern vor Ort, hier bei uns im Inklu­si­ven Garten hast, dann melde dich bei uns. Du kannst mit deinem Verein, Verband, deiner Frei­zeit- oder Schul­grup­pe gerne einen Termin ausma­chen. Oder du besuchst uns an einem der offe­nen Gartentage.

Wir freu­en uns auf dich!